Moritz Thomas - Pergamon Museum Berlin

Moritz Thomas

IT Solution Architect

Ich baue Websites, seit ich 15 Jahre alt bin — lange bevor ich eine offizielle Berufsbezeichnung dafür hatte. Was als Schulprojekte begann (eine eigene Newsletter-Plattform, eine Website für meinen CS-Clan) wurde zu einer Karriere, die mich durch einige der spannendsten digitalen Produkte Europas geführt hat: Transfermarkt, EatSmarter, Shop Apotheke, Facelift, UniDays und heute den Hamburg Airport. Daneben habe ich Projekte für Kunden umgesetzt — eine Klavierlehrerin, einen Business-Coach — und eigene Ideen haben mich ohnehin nie losgelassen.

Meine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Engineering und Überzeugungsarbeit. Ich bin Experte in React, Next.js, TypeScript und moderner Webarchitektur — aber was mir wirklich Spaß macht, liegt eine Ebene höher: erkennen, wo eine technische Idee die Richtung eines ganzen Produkts verändern kann, einen PoC auf die Beine stellen und dann alle ins Boot holen — vom UX-Designer bis zum Vice President.

Das deutlichste Beispiel ist, was ich bei UniDays umgesetzt habe. Ich habe einen vollständigen Website-Relaunch und die Ablösung eines Legacy-CMS vorgeschlagen, den PoC durchgeführt und anschließend monatelang die gesamte Organisation überzeugt — UX, QA, Architekten, Commercial, Marketing, den VP of Engineering. Das Ergebnis hat dem Unternehmen rund eine Million im Vergleich zu fertigen Marktlösungen gespart, und es wurde auf eine Art realisiert, die mir wichtig ist: offen, kollaborativ und mit einem Stack, auf den ich stolz bin. Dieses Projekt hat mich auch in die Architektur-Rolle gebracht.

Beim Hamburg Airport mache ich dasselbe in einem anderen Maßstab. Ich habe einen ereignisgesteuerten ESB entworfen, der eine Legacy-Integrationsschicht ablöst und Daten zwischen Dutzenden von Systemen verteilt — Kubernetes-nativ, Microservice-basiert, Node.js im Kern. Über das reine Engineering hinaus treibe ich die Modernisierung des Entwicklungsprozesses voran, oft durch PoCs mit großer Wirkung — darunter auch den Einsatz von KI.

Abseits der Arbeit: Ich spiele Klavier, war beim 7:1 in Brasilien im Stadion (ja, wirklich), und gutes Essen ist bei mir fast schon Berufung — Hamburgs Michelin-Restaurants sind ein laufendes Privatprojekt. Ich lese viel, reise gern (Brasilien, Bali, die Azoren, quer durch Europa) und finde Ingenieurwesen und Wissenschaft aufrichtig faszinierend — nicht nur als Beruf, sondern als Thema.

Kontakt aufnehmen